 | Biodiversität ist überlebenswichtigStellen Sie sich vor alle Menschen wären genetisch eng verwandt. Wäre das der Fall, dann bräuchten Sie sich in der realen Welt keine Gedanken darüber zu machen, es gäbe keine Menschen mehr. Eine Epidemie der Grippe, der Pest, der Cholera oder der Masern allein hätten uns Menschen von der Erde gefegt. Bei der jetzigen Genkonstellation überleben mindestens 10 % jede Krankheit um wie von der Natur vorgesehen für den Fortbestand der Art zu sorgen.
Stellen Sie sich vor was wäre wenn Gentechnik in naher Zukunft die Biodiversität unserer Nahrungspflanzen erfolgreich ausgelöscht hat. Ein Bakterium oder ein einziger Pilz zufällig entstanden oder durch einen pervertierten Terroranschlag, eliminiert innerhalb kürzester Zeit rund um den Globus ein Grundnahrungsmittel.
Stellen Sie sich vor wie unser Nahrungsangebot aussieht wenn Bohnen, Getreide, Mais und Kartoffeln für uns Menschen Geschichte sind.
Die Zerstörung der Biodiversität beginnt bereits in den Klein- und Hausgärten. Pflanzen Sie eine Kiefer oder ein Tanne, dann pflanzen Sie einen Baum der nicht mit den regionalen Bäumen aus Ihrer Umgebung verwandt ist. Die regionalen Baumbestände haben sich über zehntausende von Jahren an das Nahrungsangebot der Böden und die Kleinlebewesen darin angepaßt um optimal zu gedeihen. Das ist vorbei seit aus Kostengründen die Setzlinge und das Saatgut aus anderen Regionen oder sogar aus dem Ausland bezogen werden. Es gilt auch für die Setzlinge die in der Forstwirtschaft benutzt werden. Das Waldsterben wurde durch Kostenminimierung mit verursacht. Der Genpool der regionalen Bäume ist inzwischen flächendeckend genetisch verunreinigt. Inzwischen ebenfalls der der Obstbäume, Beerenfrüchte, Gemüse und Salate. Die alte Sitte jährlich sich den Samen für die nächste Aussaat selbst zu ziehen, oder die alten Obstbaumsorten zu erhalten, hatte angepasste regionale Sorten weiterleben lassen
Der Genpool unserer Nutzinsekten wird als nächstes in Angriff genommen. Die Versuche das Bienensterben durch die rote Mauerbiene aufzufangen ist die nächste Vernichtung der Biodiversität von Arten. Dadurch wird eine einzige Art flächendeckend regionalen Arten übergestülpt. Mit den Hummeln die in kleinen Kisten zur Bestäubung von Gewächshäusern oder Obstplantagen eingeführt werden klappt es bereits seit Jahren hervorragend. In einigen Jahrzehnten werden alle Hummeln gleich sein. Sie werden dann alle mit den Hybriden die überwiegend in Holland gezüchtet werden verwandt sein. Zur Erinnerung, eine einzige Krankheit und es ist aus mit den kleinen Brummern. Menschen handeln ohne nachzudenken, besonders wenn Geld zu machen ist. Wir können unseren Kindern soviel Geld hinterlassen wie wir wollen. Sie werden trotz des ganzen Geldes eines Tages verhungern. Was nützen genetische Archen in denen mit viel liebevoller Arbeit und Mühe der Genpool geschützt wird? Einmal ausgesät und bestäubt sind die Früchte genetisch verunreinigt. Unsere einzige wirkungsvolle Arche sind unsere Wälder unsere Felder und unsere Gärten. Dort müssen wir schützen und bewahren. Beendet endlich die Freisetzung von Genpflanzen. Sie bekämpfen keinen Hunger sondern sind der Grundstein für eine weltweite Hungerkatastrophe. Unsere Natur braucht jedes Lebewesen, denn es ist ein Baustein im hochspezialisierten Gefüge das uns alle ernährt und am Leben erhält. Der wie ich annehme und hoffe unbeabsichtigte erfolgreiche Krieg gegen die Hautflügler beginnt bereits ernste Auswirkungen zu zeigen. Das Sterben der bestäubenden Insekten, Wespen und Schmetterlingen hat schon lange begonnen. Sie fragen sich vielleicht warum Wespen wichtig sind? Das werden Sie dann begreifen, wenn wir täglich auf unseren Feldern und in unseren Gärten um jeden Halm und jede Frucht mit unseren Händen kämpfen. Wespen sammeln jetzt noch für uns die Schädlinge. Wenn wir sie ausgerottet haben, hilft nur noch massiver Gifteinsatz falls wir den dann noch bezahlen bezw. verantworten können oder alternativ selbst für unser Essen arbeiten. Die Warnungen der Imker wurden lange von den Parteien und somit den politisch Verantwortlichen ignoriert. Die Biene steht ununterbrochen unter menschlicher Beobachtung und jede Verhaltensänderung fällt sofort auf. Die anderen Nutzinsekten sterben vom Menschen unbemerkt. Daher muß das Monitorring der Bienen zwingend frei von Sponsoring durch die Industrie durchgeführt werden, damit keine Abhängigkeit von Geld irgendeinen Einfluß auf die Ergebnisse hat. Die finanzielle Stärkung und der Ausbau der Bieneninstitute muß in der jetzigen bereits kritischen Situation Vorrang haben. Die Erforschung des Sterbens der Hautflügler sollte ihnen mit anvertraut werden. Nur so werden wir zukünftig ehrliche wissenschaftliche Daten haben. Der Lieblingssatz eines alten Bekannten der lautet "Wes Brot ich eß, des Lied ich sing" sollte als Maßstab für die Anstellung der zukünftigen Wissenschaftler der Institute gelten. Alles nur eine Geldfrage, 1 ct. pro Liter auf das bisher von Steuern verschonte Flugbenzin und die Mittel ständen zur Verfügung Meine Hoffnung setze ich in die gute Basisarbeit derLinken Ortsgruppen. Mit viel Engagement kämpfen sie sich schon seit langem für Klimaschutz und gegen Gentechnik. Das ist mit einer der Gründe warum ich zum erstenmal in eine Partei eingetreten bin. AKTIONEN VON CAMPACT Campact - Die Idee
Weitersagen! Mit Campact entsteht ein immer dichteres Netzwerk von Menschen, die sich einmischen, wenn politische Entscheidungen auf der Kippe stehen. Per E-Mail, Fax oder dem Griff zum Telefonhörer setzen wir die Vielzahl unserer Stimmen gegen gut organisierte Lobbyinteressen. Campact ermöglicht es politisch aktiv zu werden, auch wenn neben Studium, Beruf und/oder Familie nur wenig Zeit bleibt. Seite von Campact News
07-12-07 11:44
Neues Verfahren zum Nachweis von Antibiotika
Informationsdienst Wissenschaft
Anfang Dezember 2007 veröffentlichte der InformationsdienstWissenschaft eine wichtige Entdeckung. Chemiker der Universität Paderborn entwickeln neues Überwachungssystem zum Schutz und dem Wohle der Verbraucher. Prof. Dr. Manfred Grote von der Fakultät für Naturwissenschaften, Department Chemie, Anorganische und Analytische Chemie, Universität Paderborn und Dr. Christian Sprenger, Faethe Labor GmbH, Paderborn haben gemeinsam das Verfahren entwickelt.
Durch dieses neue Verfahren werden belasteter Rohhonig mit Hilfe modernster
Analysentechnik rechtzeitig erkannt werden. Bisherige Praxis bei Importhonig
ist es, den Honig erst zu testen bevor er innerhalb der EU abgefüllt wird. Die
Qualität der einzelnen Posten die zu einer Mischung verarbeitet werden,
unterliegen vor der Einfuhr keiner Kontrolle durch die EU. Erst wenn abgefüllt wird
wird getestet.
Honig ist ein Naturprodukt und keinerlei chemische Rückstände haben darin
etwas zu suchen. Bisher gibt nur für innerhalb der EU erzeugten Honig klare
gesetzliche Vorschriften. Es dürfen keine Chemikalien oder Arzneimittel in
die Bienenvölker eingebracht werden. Anders in den klassischen
Honigexportländern. Dort werden mit Antibiotika und Insektengiften
Bienenkrankheiten und Parasiten legal behandelt. Mit der neu entwickelten
Nachweistechnik sind selbst die Umwandlungsprodukte der Antibiotika
nachzuweisen. Bisher ist dies nicht gesetzlich vorgeschrieben aber Angesichts
der steigenden Ressistenz von Keimen gegen Antibiotika und immer mehr
Allergikern zwingend notwendig.
Durch dieses neue Verfahren wird mehr Lebensmittelsicherheit zum Wohle der
Verbraucher erreicht. Wir wären in Europa in einigen Jahren in der Lage unseren Honigbedarf zu einem großen Teil selbst zu decken. Tausende von sicheren Arbeitsplätzen und ein sicheres Lebensmittel wären der Nebeneffekt.
Leider ist die Imkerei ein Stiefkind der Landwirtschaft und wurde bisher guten Beziehungen zum asiatischen Raum geopfert. Eine Denkweise die sich rächt. Honig hilft Kindern besser gegen Husten als Medikamente; schreibt:
focus online
Der gesunde Vorteil kann schnell ins Gegenteil verkehrt werden, wenn man am falschen Ende spart und zum billigen Mischhonigen greift.
Bleibt zu hoffen, das die EU Behörden schnell die Notwendigkeit und Vorteile dieses neuen Verfahrens erkennen und es in die Vorschriften einbinden.
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Last update: 13:40 08/05 2008
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